Die Rußfahne hinter dem Auspuff. Vollständig weg, ohne dem Lack zu schaden.
Jeder Turbinenhubschrauber zieht sie hinter sich her: den grauschwarzen Schleier, der vom Auspuff über die Verkleidung und den Heckausleger läuft. Er ist das Erste, was ein Eigner sieht, wenn er um die Maschine herumgeht, und das Letzte, was eine Waschkolonne wirklich löst. Der Grund ist einfach. Ruß aus Turbinenabgasen ist nicht Schmutz, der auf dem Lack liegt, sondern ein fein eingebrannter Film, der mit Druck und Kraft nicht besser wird, sondern nur den Lack angreift.
Wir arbeiten in Schritten statt mit Gewalt: Einweichen mit einem luftfahrtzugelassenen Reiniger, mechanisch nur so viel wie nötig und ausschließlich mit weichen Werkzeugen, danach Kontrolle im Streiflicht und, wenn der Lack es zulässt, eine schonende maschinelle Aufhellung der belasteten Zone. Vor jedem maschinellen Schritt messen wir die Lackschichtdicke. Was nicht ohne Substanzverlust zu lösen wäre, bleibt stehen und wird als Befund dokumentiert, nicht als Erfolg verkauft.
Sie erhalten die Zone vorher und nachher aus demselben Winkel fotografiert, mit Zeitstempel, dazu die Chargennummern der eingesetzten Mittel. Bei regelmäßiger Pflege kommt die Fahne deutlich langsamer zurück, weil eine glatte, versiegelte Oberfläche dem Ruß weniger Halt bietet als eine mattgewordene.